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In Bagdad
»Weil ich einen Mann dieses Namens kenne.«
»Es giebt viel Menschen, welche so heißen.«
»Wann ist das, was du erzählst, geschehen?«
»Vor vier Jahren.«
»Wie alt war der Mann ungefähr?«
»Er sagte, er zähle vierzig Jahre, sah aber älter aus. Der andere Beduine hieß Aftab, und auch von ihm möchte ich schwören, daß er treu und ohne Falsch war.«
»Aftab! Safi und Aftab, sonderbar, hm, sonderbar!«
Er sah mich erstaunt an und fragte:
»Kennst du vielleicht auch einen Mann dieses Namens?«
»Allerdings, und wenn meine Vermutung mich nicht täuscht, so kann auch ich nun schwören und nicht bloß ahnen wie vorhin, nämlich, daß du in eine dir gestellte Falle gegangen bist.«
»Rzecz smieszna! Hältst du mich für so dumm, daß mir so etwas geschehen kann?«
»Es sind nicht die dummen, sondern sogar sehr pfiffige Tiere, welche man in Fallen fängt. Ich bitte dich, in deiner Erzählung fortzufahren.«
»Das will ich thun, bin aber neugierig, wie du deine Behauptung wirst beweisen wollen.«
»Das wirst du wahrscheinlich sehr bald hören. Uebrigens deutest du an, daß ihr die Werkzeuge zum Graben von hier mitgenommen habt. Ihr seid doch wohl nach Hilleh geritten?«
»Ja. Man muß doch dorthin, wenn man nach den Ruinen von Babylon will!«
»Man kann diese Stadt vermeiden, wenn man beabsichtigt, etwas zu thun, was niemand wissen soll.«
»Wir haben sogar die Nacht dort zugebracht und sind dann am Morgen nach dem Birs Nimrud geritten.«
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