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In Bagdad
nur gutgethan. Er wollte noch mehr haben, denn er sperrte vor Entsetzen den Mund so weit auf, wie er nur konnte; es war aber leider keines mehr da. Dann sah ich eine Tangara. (*Thönerne Pfanne zum Kochen) Es war ein schwarzes, dickes Fett mit Fingerspuren drin, und als ich ihn fragte, wozu das sei, erfuhr ich, daß er es zum Einschmieren seiner Schuhe und Pantoffel nehme. In derselben Tangara kocht er dann das Fleisch und Gemüse. Ich habe das Fett sogleich heraus- und ihm in das Gesicht gewischt.«
»Boze daj ci zdrowi! Wenn du das gethan hast, so wird er - - - «
»Keine Sorge, Effendi!« fiel Halef ein. »Es hat ihm nichts geschadet. Er leckte es ab, und es schien ihm gut zu schmecken. Während er dies that, sah ich mich weiter um und entdeckte ein Miklaja (*Kasserolle) von Kupfer, in welchem er das Fleisch zu braten pflegt. Jetzt hatte er ein Marham (*Salbe) zur Vertreibung der in seinem Bette wohnenden Bakk (*Wanzen) darin bereitet. Ich habe ihm diese Salbe auf das erste Fett gestrichen. Sodann - - - «
»Halt ein!« unterbrach ich ihn. »Ich will nichts weiter hören. Du wirst jetzt noch einmal fortgehen und die Gefäße kaufen, welche du für heut nötig hast, und sie dann dem Dicken als Geschenk verehren, was, wie ich hoffe, dir seine Zuneigung wiederbringen wird.«
»Ich darf mich also als den Gebieter der Küche betrachten?«
Er erhielt durch ein Kopfnicken die Einwilligung des Wirtes und entfernte sich. Der letztere befand sich in größter Verlegenheit und bemühte sich, den Eindruck, welchen der Bericht des Hadschi auf mich hatte hervorbringen müssen, durch Entschuldigungen abzuschwächen.
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