|
|
|
| |
In Bagdad
schmerzten, hörte ich seine Stimme hinter einer angelehnten Thür erschallen. Dann kam er zwar sehr langsam geschlürft, aber sein Gesicht war doch so rot, als ob er einen anstrengenden Dauerlauf hinter sich habe, und er sagte in unwilligem Tone:
»Schon wieder! Kaum habe ich diesem Hadschi Halef, der nichts begreifen kann, meine Instruktionen erteilt, über welche er nur lacht, anstatt sie mit Würde entgegenzunehmen, so muß ich schon wieder hierher rennen! Was wollt ihr denn?«
»Kaffee,« antwortete sein Herr.
»Kaffee? Es ist noch keiner da; der Hadschi wird welchen mitbringen. Da er nun doch einmal alles selbst bezahlt, was er holt, so habe ich ihm gesagt, er solle auch den Kaffee nicht vergessen.«
»Aber du hast doch welchen!«
»Wo?«
»Ich weiß nicht, wo du ihn hingethan hast; der Hadschi hatte ihn in seiner Satteltasche stecken.«
Weil auch ich glaubte, daß der Dicke den Kaffee wirklich vergessen habe, erinnerte ich ihn daran, daß er ihn an seiner Brust verborgen hatte; er schüttelte aber den Kopf und erklärte mir in wirklich überraschender Unbedenklichkeit:
»Ja, hineingesteckt habe ich ihn, Emir, aber auch wieder herausgenommen.«
»Wo ist er jetzt?«
»Versteckt und aufgehoben.«
»Warum versteckt?«
»Damit ihn niemand finden soll.«
»So willst du ihn wohl für dich allein haben?«
»Ja. Du wirst einsehen, o Emir, daß ich dazu
|
|
|
| |
|