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In Bagdad
»Ja, das hab ich.«
»Und ein Huhn?«
»Das war nicht nur ein Huhn, sondern sogar ein junger Hahn, der zarteste und leckerste unter dem vorhandenen Geflügel.«
»Und Reis, Butter, Tomaten und Gewürz?«
»Auch alles das,« nickte er.
»Und Mehl zum Brote?«
»Davon habe ich eine ganze Okka (*ca. 2 Pfund) gebracht.«
»So hast du ja alles, um ein gutes Mahl herzustellen!«
»O Effendi, du beliebst zu scherzen! Alles das, was du jetzt aufgezählt hast, ist verzehrt worden, ist rund und rein alle geworden.«
»Do wierzenia niepodobny! Wer soll es denn gegessen haben?«
»Ich!«
»Du? Da müßtest du ja den Magen eines Kelb el Bahr (*Haifisch) haben!«
Da zog der Dicke seine wehmütigste Miene und sagte:
»Effendi, Allah verzeihe es dir, daß du mich mit so einem Ungeheuer des Meeres vergleichst! Hast du denn nicht vorhin gehört, was ich gesagt habe? Dieser berühmte Emir Kara Ben Nemsi Effendi und dieser tapfere Scheik Hadschi Halef Omar haben beide es vernommen; sie werden mir als Zeugen dienen, daß ich fast gar nichts mehr genießen kann, weil mein armer Magen schwach und dünn wie eine Seifenblase ist, die in jedem Augenblicke zu platzen droht.«
»Und bei dieser Magenschwäche hast du einen halben Hammel, einen jungen Hahn und eine Okka Mehl
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