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In Bagdad
wieder, schon wieder! Wann werde ich doch einmal in Ruhe gelassen werden! Aber befiehl nur getrost; ich werde gern thun, was du gebietest.«
»Kaffee und Tabak!« lautete die Antwort seines Herrn. »Du siehst, daß ich Gäste habe!«
»Kaffee? Allah, oh Allah!« seufzte der Dicke, indem er die Aeuglein verdrehte.
»Was wimmerst du denn? Mach schnell! Man setzt doch den Gästen Kaffee vor!«
»Ja, man setzt, man setzt, Effendi; das weiß ich wohl. Man setzt - - - nämlich, wenn man welchen hat.«
»Wie? Du hättest keinen?«
»Nein.«
»Aber du hast doch vorgestern sechs Piaster von mir verlangt, um welchen zu holen!«
»Das habe ich; ja, das habe ich, Effendi.«
»Und du hast Kaffee geholt?«
»Ja. Ich schwöre dir bei allen Propheten und Kalifen, daß ich welchen geholt habe.«
»Wo ist er denn hingekommen?«
»Er ist alle.«
»Alle? Ich habe doch gar keinen getrunken, meiner Augen wegen.«
»Oh, Effendi, zürne nicht; ich bin ganz unschuldig, denn grad meiner Augen wegen muß ich Kaffee trinken, um sie für deinen Dienst zu schärfen.«
»Aber für sechs Piaster in zwei Tagen!«
»Meinst du etwa, daß es umgekehrt sein soll, daß der treueste aller Diener in sechs Tagen für zwei Piaster Kaffee trinken soll? Und wieviel bekommt man für sechs Piaster? Wenn ich gehe, um Kaffee zu kaufen, muß ich auf dem Hinwege zweimal beim Kahwedschi (*Kaffeewirt) einkehren,
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