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In Bagdad
»Du hast einen großen Hof. Ein Teil desselben ist überdacht; da haben viel mehr als nur zwei Pferde Platz.«
»Trzaskawica! Du kennst den Hof? Mensch, dir ist nun erst recht nicht zu trauen! Packt euch fort!«
Er wollte die Oeffnung schließen; ich verhinderte dies mit der Hand und beruhigte ihn:
»Du brauchst kein Mißtrauen zu hegen. Wir sind ehrliche Leute und haben dir Grüße zu bringen.«
»Grüße? Von wem?«
»Erinnerst du dich, daß einmal ein persischer Prinz mit zwei Frauen und Dienerschaft bei dir gewohnt hat?«
»Ja, ja,« antwortete er schnell. »Es war ein Effendi aus Deutschland mit seinem arabischen Begleiter dabei.«
»Dieser Deutsche wurde Kara Ben Nemsi genannt?«
»Ja. Kennst du ihn?«
»Ich kenne ihn und habe dir Grüße von ihm zu überbringen.«
»So lebt er noch? Er war nur kurze Zeit bei mir, aber ich habe ihn sehr liebgewonnen. Sag schnell, wo er sich befindet und wie es ihm ergeht!«
»Ist es nicht besser, daß ich dir dies in deiner Wohnung sage?«
»Allerdings, allerdings! Kommt also herein! Ich werde euch öffnen.«
Das Pförtchen auf der andern Seite schien mehr als dieses Thor in Gebrauch zu sein. Er mußte alle Kraft seiner schwachen zitternden Hände anstrengen, um den Schlüssel im Schloß umzudrehen, und dann wollte sich der Flügel des Thores nicht in Bewegung setzen, sodaß wir von außen helfen mußten. Als er dann offen war, sahen wir den Alten grad wie damals in den
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