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Dschafar
getrieben, was Ihr eine Treulosigkeit nennt. Lassen wir es bei der bisherigen Strafe. Er ist feig, aber kein Bösewicht.«
»Mir soll es recht sein. Ihr meint also, daß ich ihn losbinden kann?«
»Ja.«
»Ohne befürchten zu müssen, daß uns dies Schaden bringt?«
»Ihr dürft ihm trauen. Er wird Euch nur dann täuschen, wenn Ihr Heldenthaten von ihm erwartet. Aber, Sir, wie bedaure ich meine anderen Begleiter! Sie sind unbedingt verloren!«
»Noch nicht. Sprechen wir später von ihnen. jetzt werden wir gleich an Ort und Stelle sein.«
»Bei Perkins?«
»Ja.«
»Was müßt Ihr für Augen haben! Sich des Nachts im finstern Walde ebenso zurecht zu finden, wie am hellen Tage!«
»Das ist Uebung, weiter nichts.«
Wir hatten keine Veranlassung, ganz leise zu sprechen; darum hörte uns Perkins. Er erkannte uns beide an unsern Stimmen und rief, noch ehe wir ihn erreicht hatten, uns entgegen:
»Ihr kommt, Mr. Shatterhand? Gott sei Dank, es ist gelungen! Ich höre Euch mit Mr. Dschafar sprechen; Ihr habt ihn also befreit. Hoffentlich gebt Ihr mir nun auch meine Freiheit wieder!«
»Wollen sehen,« antwortete ich, indem ich zu ihm trat.
»Zunächst muß ich etwas wissen, was höchst wichtig für mich ist. Ich gab Mr. Snuffle meine Gewehre. Wo sind sie?«
»Sie liegen hier neben mir; das seinige und das seines Bruders auch.«
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