|
|
|
| |
Dschafar
nannten, überfallen und die dortigen Weißen ermorden, vorher aber nach dem Makik- Natun (*Gelber Berg), reiten und dort den Kriegstanz aufführen, um die »Medizin« zu befragen, ob der Ueberfall gelingen werde. Diese Feierlichkeit sollte dadurch erhöht werden, daß die fünf Bleichgesichter, welche heute in ihre Hände geraten waren, am Marterpfahle sterben sollten.
Jetzt kannte ich ihre Absichten und konnte den gefährlichen Lauscherposten aufgeben. Wenn es uns heute nicht gelang, die Gefangenen zu befreien, konnten wir den Indianern nach dem Makik- Natun folgen, um dort oder auch schon unterwegs eine bessere Gelegenheit dazu zu finden. Wir krochen also wieder zurück. Als wir unser voriges Versteck erreicht hatten, erkundigte sich Jim Snuffle:
»Habe einiges verstanden, aber nicht alles. Was war das für ein Wort, Makik- Natun?«
»Ein Comantscheausdruck, welcher aus dem Tonkawa- Dialekte stammt; er heißt soviel wie gelber Berg.«
»Gelber Berg? Nicht wahr, dorthin wollen sie?«
»Ja.«
»Und dort sollen die Gefangenen abgeschlachtet werden, wenn ich richtig verstanden habe?«
»Ja.«
»Wo mag dieser Berg liegen? Wenn man das doch wüßte!«
»Ich weiß es. Bin einigemal dort gewesen.«
»Wirklich? Das ist gut, sehr gut. Liegt er weit von hier?«
»Nur einen Tagesritt.«
»Kennt Ihr von hier aus den Weg?«
|
|
|
| |
|