|
|
|
| |
Dschafar
den Bäumen grad noch den rechten Tagesschein, bei dem es sich vortrefflich spionieren läßt, ohne daß man von weitem gesehen werden kann. Wißt Ihr sicher, daß die Roten in der Nähe sind?«
»Ja. Ich hörte zwei von ihnen, welche einander zuriefen.«
»Sollte mich sehr wundern. Habt Ihr nicht vielleicht falsch gehört?«
»Nein. Es waren menschliche Stimmen.«
»Wahrscheinlich von Weißen!«
»Nein. Gäbe es ja Weiße hier, so würden sie sich bei den gegenwärtigen Verhältnissen sehr hüten, so laut zu sein.«
»Aber die Indianer pflegen doch auch nicht so zu brüllen, daß man es meilenweit hört!«
»Von Brüllen und meilenweit ist auch gar keine Rede. Wenn die zwei einander zuriefen, so ist mir das ein sehr willkommenes Zeichen davon, daß sie sich sicher fühlen und keinen andern Menschen in der Nähe vermuten. Unser Werk wird uns dadurch wahrscheinlich sehr erleichtert.«
»Well, gehen wir also an dieses Werk! Wollen wir sie beschleichen?«
»Das müssen wir allerdings. Das Notwendigste ist ja, zu wissen, wo sie sich befinden; erst dann läßt sich sagen, ob man etwas wagen darf oder nicht.«
»Schön! Machen wir uns also auf den Weg!«
»Wir? Wen meint Ihr mit diesem Worte?«
»Euch und mich natürlich. Mein alter Tim muß hier bei dem Gefangenen bleiben.«
»Hm! Ich würde vorziehen, allein gehen zu können.«
»Allein? Ich nicht mit? Traut Ihr mir vielleicht nichts zu?«
|
|
|
| |
|