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Dschafar
»Glaub's gern, daß Ihr so schnell fort wollt,« antwortete ich. »Es steht ja zu erwarten, daß Eure Verfolger sehr bald hier sein werden.«
»Wißt Ihr das? Gut, sehr gut, daß Ihr es wißt!« erwiderte er ganz gegen meine Erwartung. »Gebt mich also rasch frei, und macht Euch auch mit aus dem Staube!«
»Wir uns? Wüßte nicht, welche Veranlassung wir dazu hätten!«
»Die dringendste, die es geben kann!«
»Ah! Welche?«
»Die Comantschen.«
»Wollt Ihr uns weismachen, daß diese kommen?«
»Weismachen nicht; es ist wahr.«
»Pshaw! Ihr redet auf einmal ganz anders. Vorhin habt Ihr doch behauptet, von ihnen nichts gesehen und gehört zu haben.«
»Weil ich mich nicht um Euch zu kümmern brauchte. Jetzt aber ist es anders. Wenn Ihr mich nicht fort laßt, seid Ihr mit mir verloren. Sie kommen ganz gewiß, wohl an die fünfzig Krieger stark!«
»Schön! Da werden wir sie kennen lernen und sie uns auch. Vorher aber möchte ich einiges von Euch erfahren.«
»Bindet mich los! Eher stehe ich Euch nicht Rede.«
»Es ist grad umgekehrt: Ihr kommt nicht eher los, als bis ich das erfahren habe, was ich wissen will.«
»Aber diese Zeitversäumnis führt mich und Euch in den sicheren Tod!«
»Bin anderer Meinung und rate Euch, mir auf meine Fragen nichts als die Wahrheit zu sagen.«
Er schimpfte auf mich los und erging sich in allen möglichen Schmähungen. Als er sah, daß dies keinen
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