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Dschafar
»Welches Ihr gestern ein Sonntagsgewehr nanntet? Wißt Ihr denn, wie ein Henrystutzen aussieht?«
»Yes. Habe ihn mir sehr genau beschreiben lassen. Würde sofort wissen, woran ich bin.«
»So seht ihn an; ich habe nichts dagegen.«
Ich nahm das Gewehr aus dem Ueberzuge und gab es ihnen hin. Sie betrachteten es, und die verlegenen Gesichter, die sie dabei zogen, waren wirklich köstlich. Sie erkannten, welchen Fehler sie begangen hatten, und wagten nicht, mich anzusehen.
»Was sagst du, alter Tim, he, was sagst du zu diesem Gewehr?« fragte Jim.
»Ein Henrystutzen!«
»Ohne allen Zweifel. Und da ist eine Silberplatte mit einem Namen eingeschraubt. Kannst du ihn lesen?«
»Yes. Old - - Old - - Shat - - Old Shatterhand,« buchstabierte er.
»Richtig! So lauten die Buchstaben, wenn man sie richtig zusammennimmt; ich sehe es auch. Und wir haben es nicht geglaubt! Wir haben diesen berühmten Gentleman sogar für einen - - - hm, für einen Pferdedieb gehalten! Ist dir schon einmal so ein dummer Streich passiert?«
»No.«
»Mir auch nicht. Der muß gut gemacht, der muß ausgebessert werden. Aber - - hm - - - hm!«
Es wurde ihm außerordentlich schwer, seine Verlegenheit einzugestehen; er stand noch eine Weile von mir abgewendet; dann drehte er sich mit einem gewaltsamen Rucke herum, trat auf mich zu und sagte: »Sir, wir sind die größten Dummköpfe gewesen, die es auf dieser alten Prairie geben kann, nämlich ich und mein Bruder Tim; aber nach allem, was ich von Euch
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