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Auf dem Tigris
der Scheik dieses Stammes; ich habe nichts dagegen! Und wer ist dein Kamerad?«
»Der ist noch tausendmal berühmter als ich. Er ist der tapfere, unbesiegbare Emir Hadschi Kara Ben Nemsi Effendi, den alle seine Feinde fürchten.«
»Fürchten?« fragte der Pädär- i- Baharat, indem er seinen Blick mißtrauisch forschend über mich gleiten ließ. »Du nennst ihn Ben Nemsi?«
»Ja.«
»So stammt er wohl aus dem Lande, welches Aelman (*Alemannia) genannt wird?«
»Ja.«
»So ist er in Isäwi?« (*Christ)
»Ja.«
Da sprang der Schiit rasch vom Boden auf, spie vor mir aus und rief:
»Bi Khatir- i Khuda - um Gottes willen! Was haben wir gethan! Wir haben neben einem stinkenden Aase gesessen, neben einem Ungläubigen, welcher das Weib Miryäm (*Maria) anbetet und Isa (*Jesus), den Lügner, für einen Gott hält! Allah verfluche euch! Wir haben uns an euch verunreinigt und müssen - - - «
Er kam nicht weiter. Ich war ruhig sitzen geblieben, denn ich wußte, daß Halef an meiner Stelle handeln werde, und gönnte ihm diese Freude; dieser aber war aufgesprungen, legte die Hand an den Gürtel, um die Peitsche loszumachen und donnerte den Beleidiger so an, daß dieser mitten in der Rede inne hielt:
»Schweig, Unverschämter! Was fällt dir ein? Du kannst die Frechheit deiner Worte sehr leicht mit dem Leben zu bezahlen haben! Dieser mein Effendi braucht
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