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Auf dem Tigris
betrachtet. Dabei sprachen die drei Männer leise und immer leiser miteinander. Wir thaten, als ob wir das und die sonderbaren Blicke, welche sie auf uns warfen, gar nicht beachteten. Dann kehrten sie zu uns zurück und setzten sich wieder nieder.
»Diese Pferde sind euer Eigentum?« fragte der mit dem Zapfenbarte.
»Ja,« antwortete Halef. »Glaubst du, daß Könige auf fremden Pferden reiten?«
»Von wem habt ihr sie?«
»Selbst gezüchtet. Unsere Marställe wimmeln von solchen edlen Tieren.«
»Ich sehe hier ein Floß am Ufer liegen. Gehört es euch?«
»Ja.«
»Ihr seid also nicht zu Pferde hierher gekommen?«
»O doch!«
»Aber wenn man ein Floß benutzt, reitet man doch nicht!«
»Das denkst du bloß; aber die Beherrscher von Ustrali und Yängi dunya machen das anders. Wir haben die Pferde an das Floß gespannt, uns in den Sattel gesetzt und sind dann so den Tigris herabgeritten.«
»Du bist verrückt, wirklich verrückt!«
»Lächerlich! Wie könnte ich ganz Ustrali regieren, wenn ich wahnsinnig wäre!«
»Grad das ist ja deine Verrücktheit, daß du dir einbildest, der Schah von Ustrali zu sein!«
»Dann bist du ganz ebenso verrückt wie ich!«
»Wieso?«
»Weil du dir einbildest, ein Schahzahdä zu sein und Kaßim Mirza zu heißen.«
»Das ist keine Einbildung, sondern Wahrheit!«
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