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Auf dem Tigris
Da wendete sich der Perser an mich und sagte in mitleidigem Tone:
»Erlaube mir, daß ich dich nicht begreife!«
»Warum?« fragte ich.
»Man macht doch keine Reise in der Gesellschaft eines Mannes, in dessen Kopf der Irrsinn wohnt!«
»Irrsinn? Wie kommst du zu diesem Worte?«
»Wer behauptet, mit der Eisenbahn über das Meer gefahren zu sein und die Bahnhöfe mitgenommen zu haben, dessen Gehirn ist krank!«
»Du irrst. Das Gehirn dieses meines Freundes ist vielleicht gesünder, als das deinige.«
»So willst du behaupten, daß er die Wahrheit gesagt habe?«
»Ich behaupte, daß er stets ganz genau weiß, was er sagt.«
»Allah erbarme sich! Er ist nicht allein krank, sondern ihr seid beide verrückt!«
Sein Auge ging forschend zwischen mir und Halef hin und her, doch nur für kurze Zeit, denn seine Aufmerksamkeit wurde abgelenkt. Unsere Pferde waren, sich nahe zusammenhaltend und von Busch zu Busch die jungen Zweige fressend, in den Bereich des Feuerscheines gekommen. Der Perser sah sie; er war jedenfalls ein Kenner, denn kaum war sein Blick auf sie gefallen, so sprang er auf und ging hin, die Tiere zu betrachten.
»Was sehe ich!« rief er aus. »Zwei wahnsinnige Menschen haben solche Pferde! Diese Hengste sind unverkäuflich; sie können nicht bezahlt werden! Kommt her! Schaut sie an! Selbst im Stall des Schah- in- schah kann es nichts Edleres geben!«
Diese Aufforderung galt seinen Begleitern. Sie folgten derselben. Die Pferde wurden von allen Seiten
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