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Auf dem Tigris
»Ja.«
»Und Yängi dunya?«
»Auch das.«
»So wisse, daß ich der Schah von Ustrali bin, und dieser erlauchte Herrscher, welcher hier neben mir sitzt, ist der große Sultan von Yängi dunya.«
Der Kleine machte dabei ein außerordentlich ernstes, wichtiges Gesicht. Der Perser riß die Augen auf und sah ihn erstaunt an, ohne zunächst ein Wort zu sagen. Er wußte offenbar nicht, was er von dem Hadschi denken sollte. Dieser fuhr in demselben überzeugungsvollen Tone fort:
»Auch wir haben Geheimnisse für Bagdad, Geheimnisse von so großartiger Wichtigkeit, daß wir sie keinem Boten oder Gesandten, nicht einmal einem Schahzahdä anvertrauen könnten. Darum sind wir für kurze Zeit von unsern goldenen Thronen gestiegen und mit der Rah- i- ahän (*Eisenbahn) über die großen Meere gefahren, um unsere Briefe selbst zu überbringen.«
»Rah- i- ahän?« fragte der Perser, der noch immer nicht wußte, woran er mit Halef war: »Die giebt's ja gar nicht auf dem Meere!«
»Warum nicht? Unsere Herrschermacht ist so groß, daß wir uns gar nicht darum zu bekümmern brauchen, ob es etwas giebt oder nicht. Die Gahrha (*Bahnhöfe), welche wir von Zeit zu Zeit brauchten, haben wir auf den Kahläskä- i- Bukhahr (*Dampfwagen) geladen und gleich mitgenommen. So oft wir anhalten und aussteigen wollten, wurde schnell einer aufgestellt.«
»Auf dem Wasser des Meeres - - - ?«
»Ja!«
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