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Auf dem Tigris
»Weil dein Verhalten nicht dasjenige eines Menschen ist, den man zu beachten hat.«
Da rief er höhnisch aus:
»Aefsuhsa - ach, wie schade! Ich scheine also ein Mann zu sein, der für euch gar nicht vorhanden ist?«
»Nicht vorhanden sein sollte,« verbesserte ich ihn; »denn indem ich mich trotzdem herbeilasse, mit dir zu sprechen, gebe ich dir doch den Beweis, daß ich deine Gegenwart bemerkt habe.«
»Meine Gegenwart bemerkt! Welche Freundlichkeit und Güte! Wie dankbar bin ich dir dafür, daß du so gnädig bist, meine Gegenwart überhaupt zu bemerken! Also eigentlich sollte ich, wie du sagst, für euch gar nicht vorhanden sein! Und ich habe mich doch bisher stets für einen Mann gehalten, welcher nicht nur sehr vorhanden ist, sondern der auch gewohnt ist, überall und von jedem Menschen, so hoch dieser auch stehe, nicht nur bemerkt, sondern auch mit Höflichkeit behandelt zu werden!«
»Da scheinst du dich in einem großen Irrtum befunden zu haben, denn wer Höflichkeit verlangt, muß selbst auch höflich sein.«
»Allah! Soll das ein Vorwurf sein?«
»Nein. Es ist mir ganz und gar gleichgültig, wer, was und wie du bist; aber da du von Höflichkeit sprichst, so hast du mich dadurch darauf aufmerksam gemacht, daß du diese Eigenschaft nicht zu besitzen scheinst.«
Er lachte belustigt auf und fragte:
»Du meinst wohl, daß ich euch hätte grüßen sollen?«
Ich machte eine wegwerfende Handbewegung und antwortete.
»Was man durch Fragen zu erfahren sucht, das weiß und kennt man nicht. Indem du nach dem Gruße
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