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Auf dem Tigris
beginnt, muß man wenigstens ungefähr wissen, wo sich die Perser befinden.«
»Wie kann man das schon vorher wissen?«
»Sie werden es uns sagen.«
»Uns sagen? Sie selbst? Effendi, das werden sie auf keinen Fall!«
»Lieber Halef, da siehst du, wie sehr du dich im Leben der Wildnis< auf deinen Scharfsinn verlassen kannst! Diese Perser sind doch Mohammedaner?«
»Ja, obgleich nur Schiiten, denen Alis Söhne beinahe höher stehen als Mohammed, der Prophet.«
»Sie haben also jetzt zwei Gebete zu sprechen, nämlich das Moghreb, das Gebet der Dämmerung, und dann das Aschija, wenn es vollständig dunkel geworden ist. Sie nehmen an, hier allein zu sein, und werden also nicht leise, sondern laut beten, wie es vorgeschrieben ist, und das werden wir hören.«
»Sihdi, das ist richtig; daran habe ich nicht gedacht!«
»So merke dir, daß man grad im Leben der Wildnis<, wie du es nennst, an alles denken muß und nichts, gar nichts vergessen darf! Das Nichtbeachten des geringfügigsten Umstandes kann großen Schaden bringen; das muß dir doch noch von früheren Reisen in Erinnerung sein. Du bist damals mein Schüler gewesen, aber nicht bis heut in Uebung geblieben, wirst also wohl von vorn anfangen müssen.«
»Oh, Sihdi, du verleumdest mich!«
»Nein; ich meine es gut mit dir. Horch!«
»Sie beten; sie haben das Moghreb begonnen.«
»Und ehe sie es beenden, werde ich hinter ihnen sein. Du bleibst hier und hast auf die Pferde acht. Entferne dich auf keinen Fall!«
Ich ging. Die Büsche bildeten einen nicht sehr
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