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Am Makik-Natun
»Und wie lange reiten wir? Etwa in einer Tour fort bis zum frühen Morgen?«
»Nein. So eine Anstrengung darf ich Euch nicht zumuten. Ihr seid gefesselt gewesen und habt jedenfalls nicht viel geschlafen.«
»Das ist richtig; wenigstens ich habe das Auge keinen Augenblick geschlossen und muß gestehen, daß ich heut unbedingt eine Stunde oder zwei schlafen muß.«
»Ihr sollt noch länger schlafen. Wir reiten nur so weit, bis wir annehmen können, daß wir morgen vor den Comantschen sicher sind.«
»Ah! ihr traut ihnen also nicht?«
»Nein.«
»Trotz der Friedenspfeife, welche geraucht worden ist?«
»Trotz derselben. Die Worte des Häuptlings, die er mir zuletzt zurief, sollten wirklich eine Drohung sein.«
»Dachte es mir! Er behauptete, daß Ihr etwas doch noch nicht wüßtet. Wenn man nur erraten könnte, was er gemeint hat!«
»Ich brauche es nicht zu erraten, denn ich weiß es schon.«
»Wirklich? Was ist es denn?«
»Wir haben mein Calumet geraucht, aber nicht das seinige.«
»Macht dies denn einen Unterschied?«
»Eigentlich nicht. Zwischen ehrlichen Leuten ist es ganz gleich, ob die eine oder die andere Partei das Calumet liefert, welches geraucht wird. Hat aber der Rote eine Heimtücke im Nacken, so giebt er nicht seine Friedenspfeife zu der Ceremonie her, sondern es wird diejenige seines Gegners geraucht. Dann gebraucht er gegebenen
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