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Am Makik-Natun
merksam, daß dies für später aufzuheben sei, und forderte den Häuptling auf, sich niederzusetzen. Er that es; ich setzte mich zu ihm und stopfte meine Friedenspfeife. Die Bedingungen, welche ich ihm gestellt hatte, wurden wiederholt, und ich betonte ganz besonders die, daß er sich gegen einen jeden von uns in Zukunft aller Feindseligkeiten zu enthalten hätte. Dann that ich die bekannten sechs Züge aus der Pfeife, blies den Rauch nach den vier Windrichtungen, gegen den Himmel und die Erde und forderte ihn auf, es nachzumachen. Er kam diesem Verlangen nach, gab mir die Pfeife zurück, stand auf und fragte mich:
»Das Calumet ist zwischen uns ausgetauscht worden. Bin ich nun frei?«
»Ja,« antwortete ich. »Du kannst zu deinen Kriegern zurückkehren.«
Er stieg auf sein Pferd und ritt einige Schritte weit; da hielt er an, drehte sich zu mir um und sagte:
»Old Shatterhand ist das listigste unter allen Bleichgesichtern; er kennt die Gebräuche der roten Männer fast so gut wie sie selbst; aber etwas weiß er doch noch nicht.«
»Was?«
»Er mag darüber nachdenken und nicht verlangen, daß ich ihn belehre!«
Nach diesen Worten galoppierte er davon.
»Habt ihr es gehört, Sir?« sagte Jim. »Das klang genau wie eine Drohung. Schickt ihm schnell eine Kugel nach!«
»Fällt mir nicht ein! Ich habe ihm das Leben und die Freiheit geschenkt und halte mein Wort.«
»Aber ob er das seinige halten wird!«
»Das ist seine Sache. Mich kümmert es jetzt nicht.
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