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Am Makik-Natun
sondern blickte wieder wortlos und still vor sich nieder, und die Roten standen um uns her und hingen mit verlangenden Blicken an ihm, ohne daß er ihrer gespannten Wißbegierde ein Ende machte. Da mußte ich ihn denn doch nun fragen:
»Hat mein roter Bruder das Totem des Häuptlings verstanden?«
»Ja,« antwortete er.
Und nun stand er langsam auf und richtete an die Seinen die mir wieder sonderbare Aufforderung:
»Es ist etwas geschehen, was man für unmöglich halten sollte. Meine Brüder werden es sogleich hören; sie mögen aber nichts sagen, sondern sich ganz ruhig dabei verhalten; dies ist mein Befehl und geschieht um unsers Häuptlings willen!«
Hierauf wendete er sich mir wieder zu und fragte:
»Old Shatterhand hat To- kei- chun gefangen genommen?«
»Ja,« antwortete ich.
»Ist der Häuptling dabei verletzt worden?«
»Nein.«
»Es ist kein Blut geflossen?«
»Nein.«
»Es waren zwei Weiße dabei, darunter derjenige, der uns gestern am Flusse so heimlich entkommen ist?«
»Ja.«
»Was wird mit To- kei- chun geschehen?«
»Er muß sterben, wenn ich nicht in einer Viertelstunde bei ihm bin. Also bedenke wohl die Befehle, welche er dir auf seinem Totem giebt.«
»Er sagt mir, daß du ihn freilassen willst. Wofür?«
»Für die sechs Gefangenen hier. Doch ist es eigentlich anders. Um seine Medizin zu retten, will er mir
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