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Am Makik-Natun
»Damals als du unser Gefangener warst und uns doch entkamst.«
»Das lügest du selbst! Sprich, welche Lüge soll ich damals gesagt haben?«
»Nicht mit Worten, sondern durch die That hast du damals gelogen. Du gebärdetest dich als unser Freund und handeltest doch als unser Feind!«
»Dein Mund ist voller Unwahrheit. Hatte ich nicht den Sohn To- kei- chuns in meiner Gewalt? Sollte er nicht sterben? Habe ich ihm nicht das Leben geschenkt und ihn sicher zu euch geführt? Aber welchen Lohn bekam ich dafür? Ihr behandeltet mich als Gefangenen! Wessen Thun war da verwerflich? Das meinige oder das eurige?«
»Du durftest fort und befreitest auch die andern Gefangenen!« antwortete er, schon weniger zuversichtlich.
»Sie waren meine Gefährten, und die Versammlung eurer weisen Männer gab sie frei.«
»Weil du sie durch deine Faust und mit deinen Gewehren dazu zwangst. Du bist nicht unser Freund und Bruder, und To- kei- chun hat dich nicht zu uns gesandt!«
»Es ist genau so, wie ich sage: er schickt mich her!«
»Kannst du es beweisen?«
»Ja.«
»Uff! Wie will die Klapperschlange beweisen, daß sie nicht giftig ist! Oeffne deinen Mund, und erfahre dann, ob wir dir Glauben schenken!«
»Ihr werdet mir glauben, denn ich habe euch ein Totem zu übergeben.«
»Ein Totem? Von To- kei- chun? Er ist zurückgeblieben. Warum sendet er einen Boten? Warum kommt er nicht selbst?«
»Weil er nicht kann.«
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