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Am Makik-Natun
»Nein.«
»So sieh zu, was geschieht. Mr. Perkins, haltet hoch!«
Er that es, und ich drückte ab. Der Medizinbeutel bekam einen Stoß; meine Kugel hatte ihn durchbohrt. Da schrie der Häuptling nicht, sondern er brüllte förmlich:
»Halt, schieß nicht! Ich bitte dich um des großen Manitou willen, schieß nicht weiter!«
»Ergiebst du dich in meine Wünsche?«
»Ja, ja!«
»Well! Hättest du das eher gethan, so hätte meine Kugel dein Heiligtum nicht berührt. Du willst also das Totem ausstellen?«
»Ja.«
»Und alles niederschreiben, was ich verlangt habe, so daß es deine Krieger lesen können?«
»Ja. Aber ich habe nichts da, worauf ich die Schrift malen kann. Hast du etwas?«
»Ja. Ihr pflegt eure Zeichen in Leder einzuschneiden und mit roter Farbe einzureiben. Leder ist da, nämlich die beiden Hasenfelle, welche hier liegen; aber es fehlt die Farbe, ohne welche die Schrift nicht zu erkennen ist. Darum werde ich dir Papier und Bleistift geben.«
»Ich habe nicht gelernt, nach der Art der Weißen zu schreiben; ich kann kein »sprechendes Papier« (*So nennen die Indianer unsere Briefe) machen.«
»Das ist auch nicht nötig, denn nicht Weiße, sondern deine Krieger sollen es lesen. Ich gebe dir ein Blatt oder einige Blätter aus meinem Notizbuche; auf sie kannst du mit dem Bleistifte deine Figuren noch viel leichter malen, als sie sich in Leder schneiden lassen.«
Er sah mich nachdenklich an; es ging ein Zug von
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