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Am Makik-Natun
»Deine Krieger werden nicht zu uns kommen,« antwortete ich ihm.
»Sie kommen! Wenn sie merken, daß ich ihnen nicht folge, kehren sie um.«
»Pshaw! Sie kommen nicht, sondern ich reite zu ihnen.«
»Reite hin, so zerreißen sie dich, wie wachsame Hunde einen Coyoten zerfleischen!«
»Sie werden mir ebensowenig thun wie damals, als ich dein Gefangener war und ihr, so viele hundert Krieger, es doch nicht wagtet, euch an mir zu vergreifen.«
»Damals hattest du meinem Sohne das Leben geschenkt, und er bat für dich; dadurch wurde das deinige gerettet.«
»Das ist unwahr. Ja, dein Sohn war mir dankbar; aber das Leben habe ich mir und uns dadurch gerettet, daß ich dich gefangen nahm. Wären wir nicht freigegeben worden, so hätte ich dich getötet, und viele deiner Krieger hätten ihr Leben lassen müssen. Du kennst ja die Gewehre, mit denen ich schieße. So ähnlich wie damals ist es heute. Du bist mein Gefangener, und ich werde dir sagen, was du zu thun hast.«
»Ich gehorche nicht! Ich bin To- kei- chun, der Häuptling der Comantschen, und gehorche keinem Bleichgesichte.«
»Dann bist du verloren!«
»Pshaw! Du wirst es doch nicht wagen, mir das Leben zu nehmen!«
»Rede nicht von einem Wagnisse! Wer kann und will mich hindern, es zu thun?«
»Du selbst.«
»Ich?«
»Ja, du,« nickte er mir mit höhnischem Grinsen zu. »Ich sehe, daß du das nicht glauben willst?«
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