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Am Makik-Natun
werden mich befreien, indem sie zurückkehren und ihn mit Knütteln totschlagen!«
Auf diese Beleidigung antwortete ich in ruhiger Weise:
»Es wäre sehr klug von dem alten Häuptling der Comantschen, wenn er sich einer höflicheren Rede bediente. Sein Leben liegt in meinen Händen.«
»Du nimmst es mir nicht, denn meine Leute werden kommen und dich zwingen, mich freizugeben!«
»Deine paar Comantschen? Pshaw!«
»Es sind ihrer zehnmal sieben!« donnerte er mich wütend an.
»Das weiß ich.«
»Sie werden euch zermalmen!«
»Pshaw! Was sind siebzig Comantschen gegen Old Shatterhand!« entgegnete ich, mich der selbstbewußten Ausdrucksweise bedienend, welche gegenüber diesen Leuten ganz am Platze ist, weil sie dieselbe selbst so oft in Anwendung bringen.
»Siebzig starke Büffel gegen einen kranken Hund!« fuhr er fort.
»Soll ich über dich lachen, der auf dem Kopfe den Schnee des Alters trägt? Die Wut der Ohnmacht spricht aus dir. Ich habe mitten unter diesen siebzig Comantschen gelegen, ohne mich zu fürchten, ohne daß mein Herz einen einzigen Schlag mehr gethan hat, drei Schritte nur von dir; der kranke Hund unter siebzig Büffeln! Sie haben ihm nichts anhaben können; er aber hat den größten und stärksten Büffel in seinen Zähnen davongetragen. Wie muß es unter deinen grauen Haaren aussehen! Da sollte der Verstand der reifen Jahre wohnen, doch giebt es da nichts als den Unverstand der Knabenzeit. Warum hast du nicht geglaubt, was dir Jim Snuffle sagte? Es ist wahr.«
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