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Am Makik-Natun
Jim und Tim wurden wie Säcke herbeigeschleppt und vor To- kei- chun niedergelegt. Dieser fixierte eine Zeitlang ihre Gesichter und sagte dann:
»Die beiden Snuffles mögen hören, was ich ihnen zu sagen habe, und mir endlich eine wahre Antwort geben. Sie sollen am Makik- Natun den Tod des Marterpfahles erleiden; aber wenn sie offen und ehrlich sprechen, werden wir ihnen die Freiheit geben. Haben sie den weißen Mann gekannt, der unser Gefangener war und gestern abend auf so unbegreifliche Weise verschwunden ist?«
Jim antwortete:
»Du legst uns diese Frage nun zum fünftenmal vor, und ich antworte zum fünftenmal ganz dasselbe: Wir haben ihn nicht gekannt.«
»Aber ihr wißt, wohin er ist?«
»Nein.«
»Er war gebunden, so fest gebunden, daß er sich nicht selbst losmachen konnte!«
»Du wirst dich irren; er wird eben nicht fest gebunden gewesen sein und hat sich selbst befreit.«
»Ich habe kurz vorher selbst seine Fesseln untersucht; sie waren gut.«
»So ist er wahrscheinlich ein Zauberer. Die Bleichgesichter haben ja auch ihre Medizinmänner und Tausendkünstler. So einem ist es sehr leicht, sich aus den festesten Banden zu befreien.«
»Nein. Es muß jemand dagewesen sein, der ihm die Riemen geöffnet hat.«
»Ganz unmöglich! Er lag ja mitten unter euch und wurde von euch allen bewacht.«
»Als wir dich und deinen Bruder fingen, gaben wir nicht auf ihn acht; in diesem Augenblicke ist er fort.«
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